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Schnarchen
ist weit verbreitet. Etwa 20% der Erwachsenen schnarchen im Schlaf. Mit zunehmendem Alter erhöht sich die Häufigkeit. Im Gegensatz zum sogenannten obstruktiven Schlafapnoesyndrom treten beim Schnarchen weder ein Aussetzen der Atmung während des Schlafes noch übermäßige
Tagesmüdigkeit auf. Schnarchen gilt nicht als Krankheit im herkömmlichen Sinne, wird aber zu den
schlafbezogenen Atemwegsstörungen gerechnet. Treten Atempausen im Schlaf auf, so besteht der Verdacht auf eine Schlafapnoe, die je nach Schweregrad einer angepassten Therapie bedarf, da sonst ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle besteht. HNO - Ärztinnen und - Ärzte nehmen bei der
Untersuchung und Behandlung schlafbezogener Atemwegsstörungen eine Schlüsselstellung ein.


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